Juliana Koch ist Solo-Oboistin des London Symphony Orchestra (Chefdirigent Sir Simon Rattle) und Preisträgerin des ARD Wettbewerbs 2017.
Seit September 2018 unterrichtet sie außerdem als Professor of Oboe am Royal College of Music in London.

Ihr Debüt in der Berliner Philharmonie feierte Juliana 2019 mit dem Oboenkonzert Richard Strauss’, begleitet vom Deutschen-Symphonie-Orchester Berlin. Weitere Soloauftritte führten sie zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester, dem Estonian National Orchestra unter Neeme Järvi und dem Osnabrücker Symphonieorchester.

Juliana ist als aktive Kammermusikerin  weltweit auf bekannten Festivals zu Gast, wie beispielsweise Musica Vivas Huntington Estate Music Festival in Australien, dem Lucerne Festival oder dem Bachfest Leipzig.

Recital-Auftritte führten sie in die Konzerthalle Bamberg, den NDR Hannover und den Deutschlandfunk Köln.

Bei Nichtvergabe des ersten Preises gewann Juliana beim ARD Wettbewerb 2017 den zweiten Preis, sowie den Publikumspreis und wurde darüber hinaus mit dem Osnabrücker Musikpreis ausgezeichnet.

Nach Ihrem Studium war Juliana zunächst als Solo-Oboistin beim Royal Danish Orchestra an der Königlichen Oper in Kopenhagen und in der Filarmonica della Scala am Teatro alla Scala in Mailand engagiert, bevor sie 2018 Mitglied des London Symphony Orchestra wurde.

Als Solo-Oboistin ist Juliana weltweit zu Gast bei den renommiertesten Orchestern, wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Philadelphia Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe, oder dem Los Angeles Philharmonic Orchestra.
Sie hat mit den wichtigsten Dirigenten unserer Zeit zusammengearbeitet, wie Sir Simon Rattle, Bernhard Haitink, Kirill Petrenko, Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Pierre Boulez (+), Yannick Nézet-Séguin, John Elliot Gardiner und Valery Gergiev.


Juliana studierte bei François Leleux in München und bei Fabian Menzel in Frankfurt. Zusätzlich arbeitete sie mit Jacques Tys in Paris.
In ihrer Zeit in München, studierte sie darüber hinaus Barockoboe bei Saskia Fikentscher.

Der Deutsche Musikwettbewerb zeichnete sie mit einem Stipendium aus und nahm Sie in die Bundesauswahl Junger Künstler auf.

Juliana spielt eine Marigaux M2 Oboe.